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SchwachPerfekt 
Donnerstag, den 17. September 2009 um 19:57 Uhr

Auf dem ersten Blick ist die Renovierung der Backsteinbrücke gut gelungen. Wenn man aber über sie geht, fällt einem fast bei jedem Auto auf, dass es sich wohl nicht an die 30km Geschwindigkeitsbegrenzung hält. Aber das ist ja normal, denn die Fahrbahn ist breit und lädt zum Rasen ein. Mehrfach habe ich sogar gesehen, dass auf der Brücke überholt wurde.
Warum wurden hier nicht verkehrsberuhigende Lösungen gleich eingebaut. Diese würden die Brücke schonen, den Lärm verringern und das Gehen und Fahren auf der Brücke sicherer machen.

Wenn man mit dem Fahrrad über die Bücke will, muss man aus der Stadt heraus, erst einmal den Übergang bis zur Brücke überwinden, da sind Kopfsteinpflaster verlegt worden (gilt auch für Fußgänger). Dann muss man sich den Weg über die Brücke mit den Fußgängern teilen oder man fährt auf unebenen Pflastersteinen und setzt sich der Gefahr einer hautnahen Überholung eines PKWs auf der Brücke aus.

Die Bürgersteige der Kalna iela bis zur Brücke haben einen Wechsel von Pflastersteinen und "eingelegte" Steinplatten. Diese Steinplatten sind in verschiedenen Abständen verlegt und stehen höher oder tiefer wie die Pfastersteine. Insgesamt ist diese Art sehr schlecht von alten oder behinderten Menschen zu gehen. Auch hochhackige Schuhe sind auf den Bürgersteigen vom Planer nicht erwünscht, obwohl fast alle Hochzeitspaare aus Kuldiga die Brücke besuchen.
Am Rand der Fahrbahn sind Parkflächen mit Natursteinen ausgelegt. Das ist "besonders gut" wenn man als Radfahrer einem Auto auf diese Fläche ausweichen muss oder will. 

Warum wurde die Fahrbahn der Brücke so geplant, genehmigt und gebaut?
Warum werden Bürgersteige fürs Auge aber nicht für den Bürger gebaut?

Im Frühling 2011 ist nun der erste (besoffene) Autofahrer ins Geländer der Brücke gefahren und hat fünf Pfeiler des massiven Geländers stark beschädigt.


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 08:06 Uhr